Es muss nicht immer WordPress ein – Heise Newsticker



Es muss nicht immer WordPress ein

Oliver Diedrich

Content-Management-Systeme wie WordPress und Joomla leisten viel, verlangen aber auch nach stetiger Aufmerksamkeit, wenn man sie sicher betreiben will. Eine pflegeleichte Alternative sind Static Site Generators.

Nicht jede Website benötigt ein ausgewachsenes Content-Management-System, das die Webseiten beim Abruf dynamisch generiert und über ein Backend mit Content versorgt wird. Eine Option für kleine bis mittlere Webauftritte, deren Inhalte sich nicht dauernd ändern, sind Static Site Generators. Programme wie Jekyll, Hugo oder Pelican Static kombinieren Textdateien, die den Inhalt mit Markdown oder einer anderen Auszeichnungssprache strukturieren, mit HTML-Templates und erstellen daraus HTML-Dateien für den Webauftritt.

Das hat gegenüber traditionellen CMS einige Vorteile: Da die Website nur statische HTML-Seiten enthält, ist sie auch ohne Tricks wie Caches und vorgerenderte Seiten schnell. Viele potenzielle Sicherheitslücken, die bei Joomla, WordPress und Co. permanente Wartung und regelmäßige Updates erzwingen, können hier gar nicht erst auftreten. Dafür verliert man den Komfort eines CMS mit definierten Rollen und Workflows, Versionierung, komfortablen Mechanismen zur Verlinkung, WYSIWYG-Editor und so weiter.

Der Artikel Tools und Tipps: Sicher bloggen mit Static-Site-Generatoren in iX 8/2017 erklärt am Beispiel von Pelican, wie man mit einem Static Site Generator arbeitet – und wie man eine solche Software mit der Versionsverwaltung Git als zentraler Speicher für die Inhalte kombiniert.

Siehe dazu auch:
(odi)

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